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Bachelorarbeit und Masterarbeit · 1 Stunde gratis

Interview transkribieren für deine Bachelor- oder Masterarbeit.

Lade die Aufnahme hoch, und du bekommst einen Entwurf mit Sprechern und Zeitmarken. Den korrigierst du beim Anhören nach den Regeln deiner Betreuung, ersetzt Namen durch Pseudonyme und exportierst das Transkript nach Word für den Anhang. Du hast 1 Stunde gratis, danach kostet jede Stunde Audio 2 €. Kläre vorher, ob deine Hochschule das Hochladen erlaubt.

1 Stunde gratis · Keine Karte nötig

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Kein Konto nötig.

So gehst du vor

Transkription von Interviews in drei Schritten

  1. 1. Regeln und Erlaubnis klären

    Vereinbare mit deiner Betreuung, wie genau du transkribierst und was in den Anhang kommt. Frag, ob du die Aufnahmen in ein Online-Tool laden darfst. Wenn ja, registrier dich und bestätige deine E-Mail-Adresse mit dem Code: Du bekommst 1 Stunde gratis, ohne Karte.

  2. 2. Aufnahme hochladen und Entwurf erhalten

    MP3, M4A, WAV und MP4 gehen direkt, bis 1 GB pro Datei. Wähle Deutsch oder lass die Sprache erkennen. Du bekommst einen Entwurf mit automatischer Sprechererkennung und einer Zeitmarke bei jedem Sprecherwechsel.

  3. 3. Korrigieren, pseudonymisieren, exportieren

    Hör die Aufnahme im Player durch, korrigiere Wörter und Sprecherwechsel und ergänze Pausen oder Lachen nach deinen Regeln. Benenne die Sprecher in I und B3 oder in Pseudonyme um und exportiere nach Word. Zitate markieren und Codes vergeben kannst du im selben Projekt.

Ablauf

Interview transkribieren: von der Aufnahme bis zum Anhang

Ein Interview zu transkribieren heißt für deine Abschlussarbeit mehr, als Gesprochenes aufzuschreiben. Das Transkript muss zitierfähig und nachvollziehbar sein, und die Menschen, die du interviewt hast, müssen geschützt bleiben. Welche Zeichen du für Pausen, Betonung oder Überlappungen nutzt, erklärt der Ratgeber zu Transkriptionsregeln. Planst du die Gespräche noch, hilft der Interviewleitfaden.

  • Vor dem Interview: Hol die Einverständniserklärung ein, bevor du aufnimmst. Laut einem Merkblatt der Universität Zürich vereinbarst du darin auch, ob und wie anonymisiert wird, wie du aufzeichnest und was mit den Daten weiter passiert. Mach vorher eine Probeaufnahme, etwa mit dem Online-Diktiergerät.
  • Gleich danach: Kopier die Datei auf deinen Rechner und lösch sie vom Handy, sobald du eine Sicherung hast. Dasselbe Merkblatt rät, Aufnahmen und Transkripte verschlüsselt und lokal zu speichern, nicht in Dropbox oder OneDrive. Wie du die Datei vom iPhone, Samsung oder Pixel holst, steht unter Audio in Text umwandeln.
  • Erstes Interview zuerst: Transkribiere es, bevor du das nächste führst. So merkst du rechtzeitig, ob Fragen, Mikrofon und Raum taugen.
  • Korrigieren: Achte besonders auf Verneinungen und Sprecherwechsel. Verstehst du ein Wort nicht, schreib (unv.) mit Zeitmarke, statt zu raten.
  • Für den Anhang: Ersetze Namen und erkennbare Details, nummeriere Absätze oder Zeilen und setze einen Kopf mit Interviewnummer, Datum und Dauer darüber. Mehr dazu unter Transkript im Anhang.

Zeitplan

Wie lange dauert die Transkription eines Interviews?

Länger, als die meisten einplanen. Dresing und Pehl rechnen in ihrem Praxisbuch (9. Auflage, S. 30 f.) bei einfachen Transkriptionsregeln mit dem 5- bis 10-Fachen der Interviewdauer, Korrekturlesen eingeschlossen. Zehn einstündige Interviews bedeuten nach ihrem Rechenbeispiel rund 50 bis 100 Arbeitsstunden, und mehr als sechs Stunden Transkription am Tag halten sie nicht für realistisch. Das Merkblatt aus Zürich setzt mindestens vier Stunden pro Interviewstunde an.

Für eine Bachelorarbeit heißt das: Acht Interviews zu je 45 Minuten sind sechs Stunden Aufnahme. Von Hand sind das 30 bis 60 Stunden Arbeit, bei sechs Stunden am Tag also fünf bis zehn Arbeitstage nur fürs Transkribieren.

Mit einem automatischen Entwurf verschiebt sich die Arbeit vom Tippen zum Hören und Korrigieren, die ganze Aufnahme hörst du trotzdem. Öffentliche Studien zum Zeitaufwand mit Korrektur gibt es laut Dresing und Pehl bisher nicht. Miss deshalb selbst: Korrigiere zehn Minuten deines ersten Interviews, stopp die Zeit und rechne hoch, wie im Ratgeber unter Dauer beschrieben.

Betreuung

Transkription in der Bachelor- oder Masterarbeit: was du mit deiner Betreuung klärst

Verbindliche Vorgaben stehen selten an einer Stelle. Prüfungsordnung, Institut und Betreuung können Unterschiedliches verlangen. Kläre deshalb früh diese Fragen:

  • Alles oder nur Auszüge? Musst du jedes Interview vollständig transkribieren oder nur die Passagen, die du auswertest?
  • Wie genau? Einfach oder erweitert, nach Dresing und Pehl, Kuckartz oder GAT 2? Die Unterschiede erklärt der Ratgeber unter einfache und erweiterte Transkription.
  • Was kommt in den Anhang? Alle Transkripte, ausgewählte oder nur eine Datei für die Prüfenden?
  • Darfst du automatisch transkribieren, und wie gibst du das an? Die TH Rosenheim empfiehlt zum Beispiel, im Methodenteil das Werkzeug, das Modell und die Nachbearbeitung zu nennen.
  • Welche Auswertung folgt? Für eine qualitative Inhaltsanalyse reicht meist eine einfache Transkription, für eine Gesprächsanalyse nicht.

Datenschutz

Darfst du das Interview hochladen? Was Hochschulen dazu sagen

Auch eine Aufnahme ohne Namen gilt in der Regel als personenbezogen. Das Datenschutzportal der Hamburger Hochschulen zählt die Stimme bei Audioaufnahmen ausdrücklich zu den personenbezogenen Daten. Nimmt eine Studentin Interviews für ihre Bachelorarbeit mit dem eigenen Handy auf und transkribiert sie am eigenen Rechner, trägt sie laut Portal die datenschutzrechtliche Verantwortung allein. Für einen externen Transkriptionsservice verlangt das Portal einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und bei Diensten in den USA kommt eine Übermittlung in ein Drittland dazu.

Spirelight steht auf keiner Liste freigegebener Tools einer Hochschule, und Standardkonten enthalten keinen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Hat deine Hochschule ein freigegebenes Werkzeug, gehören Interviews, in denen man Personen erkennen kann, dorthin. Die Einwilligung deiner Interviewpartner allein macht ein externes Tool nicht zulässig. Im Zweifel fragst du die Datenschutzbeauftragten deiner Hochschule. Drei Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz:

Datenschutzportal der Hamburger HochschulenExterne Transkriptionsdienste brauchen einen AV-Vertrag. Vorrang haben Dienste der Hochschulen, sonst Anbieter mit Speicherung in der EU oder im EWR.Frag zuerst nach einem Dienst deiner Hochschule. Manche, etwa die Goethe-Universität Frankfurt, betreiben eine eigene Transkription auf ihren Servern.
Universität WienPersonenbezogene Daten anderer, etwa aus Interviews, gehören nicht ungeschützt in KI-Tools. Ist unklar, wie ein Tool mit den Daten umgeht, lädst du nichts hoch.Lies nach, wo ein Dienst die Daten verarbeitet und speichert, bevor du etwas hochlädst.
Universität Zürich, ISEKEmpfiehlt f4 für den Einstieg und nennt noScribe, das nur lokal arbeitet. Vom MAXQDA-Add-on AI Assist rät das Merkblatt von 2024 ab, weil die Interviewdaten dann in der Cloud eines KI-Anbieters verarbeitet werden.Frag, ob dein Institut ein ähnliches Merkblatt hat, und halte dich daran.

Beispiel

Beispiel für ein Interviewtranskript: ein pseudonymisierter Ausschnitt

So kann ein erfundener Ausschnitt nach Korrektur und Pseudonymisierung im Anhang aussehen. Die Zeichen sind ein Vorschlag nach einfachen Regeln, kein Standard: Erklär sie vor den Transkripten und verwende sie in allen Interviews gleich.

Ein Pseudonym ist noch keine Anonymisierung: Auch pseudonymisierte Daten bleiben personenbezogen, schreibt das Datenschutzportal der Hamburger Hochschulen. Bewahr die Liste, wer hinter B3 steckt, getrennt von Transkripten und Aufnahmen auf. Namen, die im Gespräch fallen, ersetzt du mit dem Werkzeug zum Pseudonymisieren, das im Browser läuft.

  • I ist die interviewende Person, B3 (Jana) die befragte Person mit Nummer und Pseudonym.
  • (lacht), (...) und (unv.) stehen für Lachen, eine längere Pause und ein unverständliches Wort, [Schule] und [Kollegin] für Angaben, durch die jemand erkennbar würde.
  • Im Text deiner Arbeit zitierst du mit Fundstelle, etwa (B3, Abs. 4) oder mit Zeitmarke (B3, 00:13:04). Bleib bei einer Schreibweise.
Erfundener Ausschnitt · Interview 3 einer Bachelorarbeit in Sozialer Arbeit · Jana ist ein Pseudonym

I00:12:41
Wie sah dein erster Monat an der [Schule] aus?

B3 (Jana)00:12:46
Ehrlich gesagt chaotisch. (lacht) Ich hatte ein Büro neben dem Lehrerzimmer, aber keinen Schlüssel dafür. Die ersten Gespräche habe ich auf dem Flur geführt.

I00:13:02
Auf dem Flur?

B3 (Jana)00:13:04
Ja. (...) Mit [Kollegin] habe ich dann ausgemacht, dass ich ihren Raum nutzen darf, wenn sie Unterricht hat. Das hat mir, glaube ich, die ersten Wochen gerettet.

I00:13:20
Und wie haben die Schülerinnen und Schüler dich gefunden?

B3 (Jana)00:13:24
Über die Klassenleitungen und über einen Aushang in der (unv.). Viele kamen aber erst, als sie gesehen haben, dass andere auch kommen.

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Für Organisationen, die einen individuellen Auftragsverarbeitungsvertrag, Kauf auf Rechnung oder größere Audiomengen brauchen.

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Die Preise enthalten die geltenden Steuern. Wenn du schon bezahlt hast, kann dein Konto eine andere Währung verwenden. Prüfe den Endpreis beim Bezahlen.

Fragen zur Transkription von Interviews

Kann ich ein Interview kostenlos transkribieren?

Ja, auf mehreren Wegen. noScribe ist kostenlos und läuft lokal auf deinem Rechner, Word transkribiert mit Microsoft 365 maximal 300 Minuten im Monat, und manche Hochschulen haben eigene Dienste. In Spirelight hast du nach der Bestätigung deiner E-Mail-Adresse 1 Stunde gratis. Bisherige Gratisnutzung wird angerechnet, und die Gratiszeit erneuert sich nicht. Einen Überblick gibt der Vergleich der Transkriptionssoftware.

Was kostet es, alle Interviews für die Masterarbeit zu transkribieren?

Rechne mit der Gesamtlänge. Acht Interviews zu je 45 Minuten sind sechs Stunden Audio. 1 Stunde davon ist gratis, für die übrigen fünf zahlst du je 2 €. Spirelight Plus für 14 € im Monat mit 20 Stunden lohnt sich, wenn du in einem Monat mehr als sieben Stunden brauchst. Gekaufte Stunden verfallen nie, ungenutzte Plus-Stunden werden nicht übertragen. Die Preise enthalten die anfallenden Steuern.

Darf ich KI für die Transkription meiner Bachelorarbeit nutzen?

Das entscheiden deine Hochschule und deine Betreuung, und es sind zwei Fragen: ob automatische Transkription in der Prüfung erlaubt ist und wie du sie angibst, und ob die Aufnahme aus Datenschutzsicht zu diesem Dienst darf. Das eine folgt nicht aus dem anderen. Frag nach, bevor du Aufnahmen hochlädst, in denen Personen erkennbar sind.

Muss das Interviewtranskript in den Anhang?

Das regeln Prüfungsordnung, Institut und Betreuung: Manche wollen alle Transkripte im Anhang, andere eine Datei oder nur Auszüge. Hinein gehört in jedem Fall die pseudonymisierte Fassung, ohne Klarnamen, auch nicht im Dateinamen. Mehr zur Form steht unter Transkript im Anhang.

Markiert Spirelight Pausen, Lachen und Überlappungen?

Nein. Du bekommst einen Entwurf mit Sprechern und Zeitmarken. Pausen, Lachen, Betonungen und Überlappungen fügst du beim Korrekturhören selbst ein. Füllwörter lassen sich nur bei englischen Aufnahmen steuern. In deutschen Aufnahmen kann der Entwurf „äh“ und „ähm“ enthalten oder weglassen, prüf sie also gegen deine Regeln.

Wo werden meine Interviews verarbeitet und gespeichert?

Die Transkription läuft auf Servern in den USA, mit Servern in der EU als Ausweichlösung. Dateien und Transkripte werden in den USA gespeichert, optionale KI-Zusammenfassungen und der Chat werden in den USA verarbeitet. Standardkonten enthalten keinen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Organisationen können eine individuelle Vereinbarung anfragen: contact@spirelight.net. Details stehen in den Nutzungsbedingungen (auf Englisch). Spirelight steht auf keiner Liste freigegebener Tools einer Hochschule, und die Einwilligung deiner Interviewpartner allein macht ein externes Tool nicht zulässig.

Kann Spirelight mein Interview ins Englische übersetzen?

Nein. Spirelight schreibt die Sprache der Aufnahme auf und übersetzt nicht. Schreibst du auf Englisch, übersetzt du die Zitate selbst und gibst im Methodenteil an, dass die Übersetzungen von dir stammen.

Loslegen

Schluss mit dem Abtippen von Hand

Lade eine Aufnahme hoch und erhalte einen Entwurf mit Sprechern und Zeitmarken. Korrigiere beim Anhören und lade Word, Text oder SRT herunter.

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