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Kostenlos · Formel von Cochran · Im Browser

Stichprobengröße berechnen mit Endlichkeitskorrektur

Mit diesem Stichprobenrechner kannst du die Stichprobengröße berechnen, die eine Umfrage für ein gewähltes Konfidenzniveau und eine Fehlerspanne braucht. Er nutzt die Formel von Cochran. Mit Grundgesamtheit und Rücklaufquote passt du die Zahl an und siehst, wie viele Personen du einladen solltest.

Über 0 und bis 50. Dezimalstellen mit Komma.

Lass 50 stehen, wenn du es nicht weißt. Das ergibt die größte Stichprobe.

Eine ganze Zahl ohne Trennzeichen. Leer lassen bei einer sehr großen Grundgesamtheit.

Der Anteil der Eingeladenen, der vermutlich antwortet.

Benötigte Antworten

385

Formel: n₀ = z² · p · (1 − p) / e²

Mit deinen Zahlen:

n₀ = 1,96² · 0,5 · (1 − 0,5) / 0,05² = 384,16

z ist 1,645 bei 90 %, 1,96 bei 95 % und 2,576 bei 99 % Konfidenz.

Setzt voraus: eine einfache Zufallsstichprobe und die Schätzung eines einzelnen Anteils. Eine Stichprobe dieser Größe garantiert kein repräsentatives Ergebnis.

Stichprobengröße und Einladungen werden auf ganze Personen aufgerundet.

Die Rechnung läuft nur in deinem Browser. Deine Zahlen werden weder gesendet noch gespeichert.

So berechnest du die Stichprobengröße

  1. 1

    Konfidenzniveau wählen

    Nimm 90, 95 oder 99 Prozent. Ein höheres Niveau verlangt mehr Antworten.
  2. 2

    Fehlerspanne festlegen

    Sie sagt, wie weit deine Schätzung vom wahren Wert entfernt sein darf. Eine Spanne von 5 bedeutet plus oder minus 5 Prozentpunkte.
  3. 3

    Erwarteten Anteil bei 50 Prozent lassen

    Ändere ihn nur, wenn frühere Daten einen besseren Wert liefern. 50 Prozent ergeben die größte Stichprobe und sind sicher, wenn du nichts weißt.
  4. 4

    Grundgesamtheit und Rücklaufquote ergänzen

    Beides ist optional. Eine Grundgesamtheit senkt die Zahl bei kleinen Gruppen, eine Rücklaufquote zeigt, wie viele Personen du einladen solltest.

Die Formel hinter dem Ergebnis

Stichprobengröße und Stichprobenumfang meinen dasselbe. Der Rechner nutzt die Formel von Cochran: n₀ = z² · p · (1 − p) / e². Dabei kommt z aus dem Konfidenzniveau, p ist der erwartete Anteil als Dezimalzahl und e die Fehlerspanne als Dezimalzahl. Bei 95 Prozent Konfidenz, 5 Punkten Fehlerspanne und 50 Prozent Anteil sind das 1,96² · 0,5 · 0,5 / 0,05² = 384,16, aufgerundet 385 Antworten.

Ist die Grundgesamtheit N bekannt, senkt die Endlichkeitskorrektur n = n₀ / (1 + (n₀ − 1) / N) die Zahl. Bei 1.000 Personen werden aus 385 dann 278. Bei einer Rücklaufquote von 30 Prozent lädst du 278 / 0,3 = 926,67 ein, aufgerundet 927 Personen.

Die z-Werte sind fest: 1,645, 1,96 und 2,576. Mehr Nachkommastellen würden das Ergebnis bei einer Spanne ab 1 Punkt um höchstens drei Antworten verändern.

Was das Ergebnis voraussetzt

  • Einfache Zufallsstichprobe. Alle in der Grundgesamtheit haben dieselbe Chance, gezogen zu werden. Eine Gelegenheitsstichprobe, etwa ein Link in der WhatsApp-Gruppe deines Studiengangs, erfüllt das nicht.
  • Ein einzelner Anteil. Die Formel gilt für die Schätzung eines Anteils, etwa des Prozentsatzes, der zustimmt. Sie ist keine Poweranalyse für Gruppenvergleiche, Mittelwerte oder Regressionsmodelle.
  • Zufällige Ausfälle. Die Rücklaufquote sagt nur, wie viele du einlädst. Wer antwortet, kann sich von denen unterscheiden, die nicht antworten.

Eine Stichprobe dieser Größe garantiert kein repräsentatives Ergebnis. Sie zeigt nur, wie viele Antworten die Fehlerspanne braucht, wenn die Annahmen stimmen.

Interviews und Datenschutz

Die Formel ist für Umfragen gedacht. Die Zahl der Teilnehmenden in einer qualitativen Interviewstudie begründest du anders, nutze die Formel dort also nicht. Führst du Interviews, macht Audio transkribieren bei Spirelight aus deiner hochgeladenen Aufnahme einen Textentwurf, den du anhand des Tons prüfst.

Die Rechnung läuft nur in deinem Browser. Deine Zahlen werden weder gesendet noch gespeichert.

Fragen und Antworten

Wie berechne ich die Stichprobengröße?
Rechne n₀ = z² · p · (1 − p) / e² und runde auf. Bei 95 Prozent Konfidenz, 5 Punkten Fehlerspanne und 50 Prozent Anteil kommst du auf 385 Antworten.
Wie groß muss die Stichprobe bei 1.000 Personen sein?
278 Antworten, bei 95 Prozent Konfidenz, 5 Punkten Fehlerspanne und 50 Prozent Anteil. Eine engere Spanne von 3 Punkten braucht bei derselben Grundgesamtheit 517 Antworten.
Warum steht der erwartete Anteil auf 50 Prozent?
Weil p · (1 − p) bei 50 Prozent am größten ist. Das ergibt die größte Stichprobe und ist sicher, wenn du keinen früheren Wert hast. Ein Anteil von 20 Prozent braucht weniger Antworten.
Braucht eine viel größere Grundgesamtheit eine viel größere Stichprobe?
Nein, ab einer gewissen Größe kaum noch. Bei 95 Prozent Konfidenz und 5 Punkten Fehlerspanne brauchen 10.000 Personen 370 Antworten und 100.000 Personen 383.
Wie viele Personen sollte ich einladen?
Teile die Stichprobengröße durch den Anteil, der vermutlich antwortet, und runde auf. Bei 278 Antworten und 30 Prozent Rücklauf lädst du 927 Personen ein.